Kung Fury

Originaltitel: Kung Fury

Land:             Schweden

Jahr:              2015

 

Spaß:       5 von 5                Niveau:          3 von 5

 

Trash:      4 von 5                Gewalt:          3 von 5

 

Miami, 1985: Ein Videospielautomat läuft Amok. Nur einer kann ihn stoppen: Kung Fury. Ein Polizist, der einst bei der Verfolgung eines flüchtenden Kung-Fu-Meisters erst seinen Partner verlor und anschließend gleichzeitig vom Blitz getroffen und von einer Kobra gebissen wurde. Als Folge daraus verwandelt er sich in den von der Prophezeiung angekündigten Kung Fury, dessen Kung Fu alles andere in den Schatten stellt.

Kung Fury besiegt den Spielautomaten in einer epischen Schlacht, die bis in den Weltraum reicht. Der Schaden in der Stadt ist entsprechend gewaltig, so dass ihn sein Chef zurechtweist und ihm einen Partner an die Seite stellen will: Triceracop, einen Tricertop in Polizeiuniform. Bevor er mit jemandem zusammenarbeitet quittiert Kung Fury aber lieber den Dienst. Genau in diesem Moment klingelt das Telefon. Am anderen Ende der Leitung ist Hitler, der durch die Zeit gereist ist, um Kung Fury zu töten und so selbst zum größten Kung-Fu-Meister aller Zeiten zu werden. Durch das Telefon hindurch erschießt er fast alle anwesenden Polizisten, bevor Kung Fury den Hörer erschießen kann.

Mit der Hilfe von Hackerman, dem größten Hacker aller Zeiten, beschließt er in die Vergangenheit zu reisen und Hitler zu stoppen. Dazu entwickelt Hackerman einen Algorithmus mit dem das möglich ist. Dummerweise läuft irgendetwas schief und er hackt zu viel Zeit. Kung Fury findet sich nun in einem Tal wieder in dem er auf einen Laser-Raptor trifft: Einen Dinosaurier, der Laserstrahlen aus seinen Augen schießen kann. Kaum hat sich Kung Fury gewundert, da Laser-Raptoren ja eigentlich ausgestorben sind, taucht Barbarianna auf und erschießt den Saurier. Sie erklärt ihm, dass er in der Wikingerzeit ist, was den Laser-Raptor erklärt. Auf seine Bitte um Hilfe hin verweist sie ihn an Katana, eine Wikingerbraut mit Nieten-BH und Maschinenpistole, die zusammen mit ihm auf einem T. Rex zu einem See reitet an dem sie Thor herbeiruft. Der schickt ihn mit seinem Hammer nach Nazideutschland, wo Kung Fury reihenweise Nazis vermöbelt, bevor er von Hitler erschossen wird.

Kaum ist Kung Fury tot tauchen Thor, Katana, Barbarianna, Triceracop, der T. Rex und Hackerman auf und vermöbeln die restlichen Nazis. Unterdessen erlebt Kung Fury eine Vision in der ihm eine Kobra erklärt, dass er tot ist. Schließlich wacht er wieder auf, weil Hackerman seine Verletzungen weggehackt hat.

Jetzt ist nur noch Hitler übrig. Als er einsieht, dass es eng für ihn wird, versucht er Kung Fury zu überzeugen, dass sie sich sehr ähnlich sind und sich verbünden sollten. Das nützt ihm aber wenig, denn Kung Fury tritt ihm gewaltig in die Eier. Als Thor ihn gerade zerschmettern will, stürzt sich der metallene Reichsadler auf ihn rettet ihn, woraufhin beide verschwinden. Kung Fury versöhnt sich nun mit Triceracop und reist zurück in die Zukunft. Dort muss er feststellen, dass der Spielautomat vom Anfang des Films ein Hakenkreuz trägt, denn Hitler ist ebenfalls mit dem Reichsadler in die Zukunft gereist und setzt dort seine Pläne fort.

 

Ein Kickstarterprojekt und vermutlich der B‑Movie-Hype des Jahres 2015. Ein Film, der damit hausieren geht, dass er unvorstellbar schlecht ist und einfach jedes Filmklischee bedient, dass man sich vorstellen kann. Eine der abstrusesten Filmparodien, die jemals in eine halbe Stunde gepackt wurden. Ich weiß, nicht was ich dazu groß schreiben soll. Am besten selber ansehen. Worte versagen hier.

 

Quelle für die oben genannten Basisinformationen: wikipedia/de (Stand: 26.9.2015)

 

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