100 Feet

Alternativtitel: 100 Feet

Land:                 USA / Ungarn

Jahr:                 2008

FSK:                  16

 

Spaß:       2 von 5                Niveau:          2 von 5

 

Trash:      1 von 5                Gewalt:          2 von 5

 

Marnie wurde früher immer von ihrem Mann Mike verprügelt. Da der Polizist war, waren die anderen Polizisten nicht wirklich motiviert auf ihre Anzeigen zu reagieren. Irgendwann eskaliert das Ganze und er geht mit dem Messer auf sie los. Das Resultat ist, dass er Tod ist und sie dafür im Gefängnis landet. Als sie wieder rauskommt beginnt der Film.

Als Bewährungsauflage hat Marnie eine Fußfessel bekommen und darf ihr Haus nicht verlassen. Ihr Bewegungsradius reicht sogar nicht mal ganz bis zur Haustür. Das ist ein recht interessantes Phänomen, denn der Radius beträgt etwa 30 Meter (daher auch der Titel des Films), die Basisstation steht aber maximal 10 Meter von der Tür entfernt. Jedenfalls ist sie jetzt im Haus gefangen. Den Nachbarjungen vom Lieferdienst überredet sie für sie einkaufen zu gehen und bald freunden sich die beiden an. Marnies eigentliches Problem ist aber nicht die Fußfessel, sondern Mike. Denn der ist nicht weg. Er ist noch immer da. Zwar nur als Geist. Ein dafür als ziemlich schlecht gelaunter Geist.

Bald fängt Mike mit den üblichen Spukgeschichten an: Blut an den Wänden, verstörende Lichteffekte und so weiter. Relativ bald scheint ihm das aber wohl nicht mehr zu reichen und er fängt an Marnie wieder ordentlich zu verprügeln. Die versucht es deshalb mit irgendwelchen Geisteraustreibungen. In einem Buch das ihr der Nachbarjunge aus der Bibliothek besorgt hat liest sie, dass sie das Haus mit Salbei ausräuchern und alles was Mike gehört hat aus dem Haus schaffen soll. Nachdem sie jede Menge Kram beseitigt hat fällt ihr auf, dass noch etwas fehlt. Ihr Ehering ist noch immer an ihrem Finger (oder wieder da aufgetaucht; das habe ich nicht ganz verstanden). Nach einer Begegnung mit dem hauseigenen Schredder meint sie, dass der Spuk nun vorbei ist. Im Gegensatz zum Zuschauer, weiß sie allerdings nicht, dass sie sich in einem Horrorfilm befindet. Die Katze scheint wohl auch Mike gehört zu haben. Das Resultat ist eine gründliche Verprügelung der guten Marnie.

In der Nacht ruft sie dann den Nachbarjungen an, um „mit ihm zu reden“. Das Resultat ist dass der Junge, auch wenn sie „bersucht hat ihm das auszureden“ vorbeikommt. Während er sie gerade ordentlich durchräumt, sieht sie Mike als Geist erscheinen. Sie weiß anscheinend nicht gleich, ob sie das erschrecken oder anmachen soll. Sie entscheidet sich aber wohl für letzteres.

Am nächsten Morgen muss sie feststellen, dass sie immer noch den Ehering trägt und schon ist Mike da und bringt den halbnackten Nachbarjungen nach allen Regeln der Barbarei um.

Kurz darauf kommt Shanks, Mikes Ex-Partner, der Marnie die ganze Zeit schon beobachtet vorbei, um den Nachbarjungen zu verhaften. Nachdem er ihn erst nicht findet, bricht schließlich die Decke durch und die von Marnie versteckte Leiche fällt ihm auf den Kopf. Kaum hat Shanks Marnie verhaftet, erscheint auch schon Mike und will beide umbringen. Schließlich fängt das Haus Feuer. Marnie kann erst entkommen, geht dann wieder rein, um Shanks zu retten und liefert sich schließlich den entscheidenden Endkampf mit Mike, den sie tötet indem sie ihm den Ehering zuwirft, woraufhin er sich in Flammen auflöst.


Mittelmäßig. Ich denke dieses Wort fasst die Sache ganz gut zusammen. Der Film ist nicht gut, aber auch nicht wirklich schlecht. Man kann sich durchaus amüsieren, aber unvorstellbarer Spaß kommt nicht auf. Die Geschichte ist nicht bodenlos, aber brillant ist auch etwas anderes. Man kann sich de Sache durchaus ansehen und Genrefreunde kommen sicher auf ihre Kosten. Für viel mehr reicht es aber meiner Meinung nach leider nicht.


 

Quelle für die oben genannten Basisinformationen: wikipedia/de (Stand: 6.8.2015)

 

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