Frankenstein vs. The Mummy

Originaltitel:    Frankenstein vs. The Mummy

Land:                USA

Jahr:                 2015

FSK:                  18

 

Spaß:       2 von 5                Niveau:          1 von 5

 

Trash:      2 von 5                Gewalt:          3 von 5

 

Dr. Victor F. hat einen Traum. Ähnlich wie Anakin Skywalker will er die Toten wieder zum Leben erwecken. Nur ist er genau wie Anakin halt nicht Jesus und versucht es deshalb mit einer dunklen Seite. In seinem Fall: Die dunkle Seite der Wissenschaft. In einem verstaubten Kellerlabor, in einem nicht minder verfallenen alten Gebäude, verabreicht er Leichenteilen irgendwelche Seren. Da die Leichenteile natürlich nicht aus dem Nichts kommen, beauftragt er den Hausmeister der Uni damit ihm die entsprechenden Teile zu besorgen. Und zwar frisch. Aus irgendeinem Grund scheint er dabei anzunehmen, dass der Hausmeister dabei keine Leute umbringt (keine Ahnung, wie er sich das vorstellt). Jedenfalls muss er irgendwann feststellen, dass die ethische Nachhaltigkeit seiner Einkäufe nicht ganz das von ihm erhoffte hohe Niveau hat. Obendrein will der Hausmeister jetzt auch noch das sechsfache an Geld für seine Dienste. Die Folge ist ein handfester Streit in dessen Folge der Hausmeister tot und das schöne, frisch besorgte Gehirn Matsch ist. Was macht Victor also: Richtig, das einzig sinnvolle in so einer Situation. Er setzt das frische Gehirn des jetzt toten Mörderhausmeisters in sein Leichensammelsurium ein.

Parallel dazu gräbt Victor noch Naihla an. Eine Archäologien, der es zwar nicht gelingt ihren Studenten klar zu machen, dass die Pyramiden nicht von Außerirdischen gebaut wurden, die dafür aber eine Mumie von einer Expedition mitgebracht hat. Die Mumie stammt dummerweise von einem besonders bösen und verfluchten Pharao. Erwartungsgemäß steht der irgendwann auf und übernimmt obendrein noch die Kontrolle über den Verstand ihres Chefs.

Die Mumie ist aber natürlich nicht die Einzige, die aufsteht. Auch Victors Leichenkollektion mit Mördergehirn steht auf. Wenig überraschend ist dieses Monster ähnlich schlecht drauf wie die Mumie.

Beide Monster haben es nun auf Naihla abgesehen. Die Mumie, weil es sie für die Zauberin hält, die sie einst verflucht hat, die wandelnden Leichenteile hingegen, um Victor zusätzlich zu motivieren, das Mörderhirn in einen cooleren Körper zu transferieren. Beide schnappen sie jeweils kurzfristig, doch Naihla entkommt jedes Mal. Schließlich kommt es in Victors Kellerlabor zum entscheidenden Showdown. Am Schluss sind wirklich beide Monster tot (für Horrorfilm eigentlich ungewöhnlich), dazu noch einer der beiden Protagonisten und ein Feuer gibt es auch noch.

 

Ich kann nicht sagen wie viele Reviews ich schon über Filme geschrieben habe, in denen ein absurdes Monster gegen ein anderes absurdes Mondes kämpft. Meistens heißen die Dinger dann auch noch „Absurdes-Monster-1 vs. Absurdes-Monster-2“. Nun halt Frankenstein vs. The Mummy. Wenn in einem fast zweistündigen Film mit solchem Titel die beiden Monster weniger als fünf Minuten aufeinander treffen, dann mag man den Titel für irreführend halten. Aber mal ehrlich: Wer gibt heute überhaupt noch etwas auf Filmtitel.

 

 

Quelle für die oben genannten Basisinformationen: Online-Filmdatenbank (Stand: 17.2.2016)

 

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