Jurassic Shark 3

Originaltitel: Megalodon

Land:             USA

Jahr:              2002

FSK:               16

 

Spaß:       2 von 5                Niveau:          3 von 5

 

Trash:      2 von 5                Gewalt:          2 von 5

 

Eine Ölbohrinsel soll in den Tiefen des Meeres vor Grönland nach dem schwarzen Gold suchen. Um diesen nervigen Umweltschützern zu zeigen, dass es keinen Grund zur Beunruhigung gibt lädt man eine Fernsehjournalistin mit ihrem Kameramann ein sich die Sache vor Ort anzusehen und sich – und den Rest der Welt – davon zu überzeugen, dass es keinen Grund zur Sorge gibt. Zum Besichtigungsprogramm gehört auch ein Trip mit dem Aufzug in 1500 Metern Tiefe auf den Grund des Meeres, um dort beim Anbohren des Bodens dabei zu sein (keine Ahnung warum die einen Lift haben, um Menschen da runter zu befördern, obwohl sie ohnehin schon mehrere Boote haben). Jedenfalls kommt es wie es im Film nun mal kommen muss: Es gibt Probleme. Der Bohrkopf dreht irgendwie durch und eines der U-Boote wird in eine unterirdische Kammer gesogen. Darin leben ziemlich lustig leuchtende, wunderlich aussehende Fische. Das U-Boot kommt schließlich, mit Hilfe eines anderen U‑Boots wieder heraus. Doch nicht nur das U‑Boot kommt heraus, sondern auch ein Schwarm, ziemlich fieser Fische und ein ganz großer Fisch. Die kleinen Fische kommen weiter nicht vor, außer dass einer davon sich in einem Schlauch festsetzt und einen der Arbeiter in die Hand beißt. Auf lange Sicht erweist sich aber eher der große Fisch als Problem.

Nach einigen Erschütterungen der Plattform taucht man mal wieder hinunter. Im Großen und Ganzen muss jedoch konstatiert werden, dass sich dieses Vorgehen nicht bewährt. Eines der U‑Boote wird samt menschlichem Inhalt zu Fischfutter und die Gondel des Lifts wird ebenfalls heftig attackiert. Nachdem sie sich vom Seil abgetrennt hat, schafft es die Gondel noch an die Meeresoberfläche. Aus irgendeinem Grund ist das zweite U-Boot jetzt ebenfalls an der Oberfläche, obwohl es eigentlich unten hätte bleiben sollen. Dieser Umstand wirkt sich nachteilhaft auf die Person im Inneren des U‑Bootes aus. Es reicht aber gerade noch um die Gondel zu einer treibenden Eisscholle zu schieben. Dort angekommen laufen die Insassen auf die Scholle, müssen allerdings bald feststellen, dass der Riesenhai ziemlich mies drauf ist und sogar durch das Eis durchbricht, was dem einen oder anderen nicht allzu gut bekommt. Schließlich holt ein Hubschrauber den Rest der Gruppe wieder ab. Weil das Wetter aber so schlecht ist stürzt er auf dem Landeplatz der Bohrinsel ab, was unter anderem dem Kameramann das Leben kostet.

Jetzt ist ein Typ von der Bohrinselcrew richtig wütend, nimmt ein weiteres U‑Boot und geht auf die Jagd. Mit der Harpune trifft er den Fisch tatsächlich. Da der Hai aber auf die Plattform zu schwimmt kann er nicht einfach eine Sprengladung an selbigem anbringen, sondern muss sich heldenhaft mit dem Monster in die Luft sprengen.


Urtümlich hieß der Film eigentlich gar nicht Jurassic Shark 3, aber nachdem Jurassic Shark gedreht wurde, hat man einfach zwei ältere, nicht zusammenhängende Haifilme genommen und sie nochmals unter dem Namen Jurassic Shark herausgebracht. So wurde Megalodon zu Jurassic Shark 3. (Auf meiner Shark-DVD-Box wird er übrigens unter Nummer 2 geführt und Great White als Nummer 3, aber darauf kommt es wohl auch nicht mehr an).

Die Außenansichten der Bohrinsel und anderer Dinge auf dem Meer sind offensichtlich komplett computeranimiert, was man auch deutlich sieht. Für eine Billigproduktion aus dem Jahr 2002 ist die Qualität der Animation aber durchaus akzeptabel. Akzeptabel trifft es bei diesem Film insgesamt recht gut. An sich ist es kein wirklich schlechter Film. Nur wirklich gut ist er halt auch noch nicht.


Quelle für die oben genannten Basisinformationen: ofdb (Stand: 26.7. 2015)

 

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