Kentucky Fried Zombies

Originaltitel: Die-ner (Get It?)

Land:             USA

Jahr:              2009

FSK:               16

 

Spaß:       1 von 5               Niveau:           2 von 5

 

Trash:      2 von 5               Gewalt:           3 von 5

 

Ein Typ sitzt in einem Dinner und lässt sich von der Kellnerin ihre Lebensgeschichte erzählen. Kaum ist sie fertig bringt er sie und den Koch zum Spaß um (wie man das nun mal so macht). Er hat die beiden kaum im Kühlraum verstaut als schon die nächsten Gäste im Restaurant auftauchen. Er gibt sich als Kellner aus und nervt die beiden mit blödsinnigen Geschichten. Als er endlich zur Tat schreiten und sie ebenfalls umbringen will, taucht auch noch ein Polizist auf und bestellt Kaffee. Dummerweise taucht jetzt auch schon wieder der Koch auf. Unglücklicherweise nun aber nicht mehr als Burgerbrater, sondern als Zombie. Kaum ist der Polizist gebissen nimmt der Killer die alle Anwesenden als Geisel. Als erste Maßnahme führt er mal lustige Experimente mit den Zombies durch. Es zeigt sich aber recht schnell, dass das Zombieproblem erheblich größer ist als angenommen und so gerät die Lage recht schnell völlig außer Kontrolle. Mal wird der Killer überwältigt und mit dem gebissenen Polizisten auf der Toilette eingesperrt. Mal wird einer Geisel ein Finger als „Pfand“ abgeschnitten. Egal was die Lebenden an Kooperation (der eher Konfrontation) unternehmen: Die Untoten scheinen immer mehr zu werden und die Anzahl der sinnvollen Optionen wird immer geringer.


Eine wirkliche Billigproduktion, die versucht ein bisschen im Stil von Quentin Tarantino rüberzukommen. Ist nicht wirklich gelungen, aber für Zombiefans hat der Film trotzdem etwas zu bieten. Zumindest für Freunde von echtem Zombie-Trash. Klassischer B-Movie-Zombie-Horror, der aber zumindest versucht andere Elemente aufzunehmen. Wenn ich mich nicht verzählt habe, dann kommt der Film mit gerade mal sechs Sprechrollen aus (und dazu noch ein paar Zombiestatisten). Als alleinige Kulisse hat (bis auf eine Szene im Auto und vor einem Lastwagen im Dunkeln) ein kleines amerikanisches Dinner hergehalten und die Investitionen in Special Effects oder Make‑up scheinen sich auch eher in Grenzen gehalten zu haben. Wenn ein Film durch ein entsprechend durchdachtes Drehbuch überzeugt muss das natürlich kein Nachteil sein. Wenn das nicht unbedingt der Fall ist, dann wird es allerdings etwas dünn. Ich habe schon durchaus schwächeres gesehen, aber ein Glanzlicht des Zombie-Genres ist Kentucky Fried Zombies trotzdem nicht gerade.

 

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Quelle für die oben genannten Basisinformationen: Online Filmdatenbank (Stand: 1.1.2014)

 

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