Monster

Originaltitel: Monster

Land:             USA/Japan

Jahr:              2008

FSK:               16

 

Spaß:       1 von 5                Niveau:          1 von 5

 

Trash:      4 von 5                Gewalt:          2 von 5

 

Die beiden Schwestern Erin und Sarah sind der Meinung sie könnten einen sinnvollen Dokumentarfilm drehen. Deshalb machen sie sich von Los Angeles auf nach Tokio, um eine Dokumentation über den Klimawandel zu drehen. Dabei lassen sie ständig die Kamera laufen und so besteht der gesamte Film nur aus verwackelten Handkameraaufnahmen.

Als sie gerade im Umweltministerium ein Interview führen, da bebt plötzlich die Erde. Nichts Ungewöhnliches in Japan würde man meinen, doch sie tut es immer wieder. Nach einer Weile dummen Rumstehens entschließt man sich endlich in einen Schutzraum zu gehen. Dort spricht fast keiner Englisch und Kameras scheinen nur ungern gesehen zu sein. Irgendwann ist plötzlich ein anderer Amerikaner da, der die beiden Frauen rausführen will. An der Erdoberfläche angekommen müssen sie feststellen, dass ständig irgendwo etwas explodiert und – eher untypisch bei Erdbeben – Kampfjets herumfliegen. Ebenfalls nicht typisch für konventionelle Erdbeben sind riesige Tentakeln, die aus der Erde kommen und alles zerstören. Was als nächstes passiert, kann man nicht sagen, denn zwischendrin reißt den Amateurfilmern der Film. Liegt nicht am übermäßigen Alkoholgenuss, sondern an Erschütterungen, die eines der Videobänder unbrauchbar machen.

Irgendwann ist der andere Amerikaner jedenfalls tot (warum erfährt man nicht) und die beiden Schwestern sind wieder auf sich gestellt. Sie beschließen alles aufzuzeichnen, damit die Welt erfährt, was hier geschehen ist. So irren sie also durch das im Chaos versinkende Tokio, kriechen durch unterirdische Gänge und nehmen Videotestamente auf. Als sie schließlich in ein leeres, nicht abgeschlossenes Restaurant gehen, um etwas Essbares zu suchen, treffen sie auf einen alten Japaner und seine Englisch sprechende Enkelin. Der Alte ist zwar der Meinung, dass die Amerikaner Schuld am aktuellen Schlamassel sein, sein Enkelin kann ich jedoch überzeugen, dass die beiden harmlos sind. So bleiben sie erst eine Weile im Restaurant, bis der Alte irgendwann tot ist. Da seine Enkelin bleiben will, machen sich die beiden Schwestern allein auf den Weg zur amerikanischen Botschaft.

Als sie die Botschaft endlich erreichen, müssen sie feststellen, dass von der nur noch Trümmer übrig sind. Als sich mal wieder ein Loch im Boden öffnet wird Sarah auch noch am Fuß verletzt. Mit Hilfe einiger junger Japaner kommen sie noch ein Stück weiter, bevor Erin irgendwann verletzt oder tot am Boden sitzt und die Aufnahme zu Ende ist. Aus dem Untertitel erfahren wir nur, dass von den beiden bis heute jede Spur fehlt und die Aufnahmen von ihrem Vater online gestellt wurden.


2008 kam Cloverfield ins Kino. Ein „found footage“ Film über ein Monster in New York. The Asylum hat sich die Gelegenheit mal wieder nicht entgehen lassen und versucht mit einem Mockbuster von dessen Werbekampagne zu profitieren. Das Ergebnis ist eben dieser Film. Für Asylumverhältnisse kommt er mit recht wenig billigen Animationen aus. Die sind auch gar nicht nötig, denn die meiste Zeit ist das Bild entweder völlig verwackelt oder stark verpixelt. Das wird ziemlich schnell ziemlich nervig, zumal das schlechte Bild auch nicht durch eine gute Story kompensiert wird. Das Thema des Films ist einfach nur: Zwei Amerikanerinnen rennen mit Kamera durch das von einem kaum sichtbaren, aus der Erde kommenden Monster zerstörte Tokio. Mehr Konzept oder Handlung gibt es im Grunde genommen nicht.


 

Quelle für die oben genannten Basisinformationen: wikipedia/en (Stand: 23.03.2015)

 

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