Snakes on a Train

Originaltitel: Snakes on a Train

Land:             USA

Jahr:              2006

FSK:               18

 

Spaß:       2 von 5                Niveau:          1 von 5

 

Trash:      4 von 5                Gewalt:          3 von 5

 

Eine Frau aus Lateinamerika will aus irgendeinem Grunde nicht den Mann heiraten, den ihre Familie für sie ausgesucht hat. Als Konsequenz daraus erhält sie die einzig angemessene Strafe: Sie wird verflucht, so dass tödliche Schlangen in ihrem Körper heranwachsen und diesen, zum Leidwesen ihrer Mitmenschen, auch verlassen. Ihr Freund versucht sie nach Los Angelos zu bringen, wo ein Verwandter die Macht besitzen soll den Fluch aufzuheben. Sie schaffen es sich in einen Zug zu schmuggeln. Der Zug ist ziemlich leer, so dass pro Waggon meistens nur zwei, drei Leute sitzen. Darunter sind auch einige Gangster, Frauen (die ausnahmsweise mal Drogen schmuggeln) und Polizisten (die diese vergewaltigen wollen). Durch Einwirkung der Gangster wird eines der Gläser, in dem der Begleiter der verfluchten Dame die entwichenen Schlangen aufbewahrt, zerbrochen. Die Folge: der Inhalt beginnt sich im Zug zu verteilen. Ihr Freund versucht die Viecher wieder einzusammeln und sie fängt schließlich die Dinger zu essen. Aus irgendeinem Grund verwandelt sie sich dann aber irgendwann selbst in eine riesige Schlange, die den kompletten Zug auffrisst. Warum auch immer?

Ich habe Snakes on a Plane nie gesehen, sondern nur den ebenfalls fast zeitgleich erschienen Zombieausbruch im Flugzeug. Sinnloser Trash sind sicherlich alles drei Filme, aber Snakes on a Train ist darüber hinaus auch noch völlig sinnbefreiter The-Asylum-Mockbuster-Trash. Die Handlung ist ziemlich wirr, die Handlungsstränge hängen teilweise nicht mal zusammen und vieles geschieht völlig ohne Erklärung. Ein echt schlechter Film. Sehr schön.

 

Sehr schön ist auch schon der Trailer. Mit Rechtschreibfehlern (venomous, schreibt man nicht venemous) und ganz leichten Übertreibungen (1000 Schlagen habe ich sicher nicht gezählt und auch die hundert Passagiere scheinen etwas aus der Luft gegriffen zu sein). Außerdem suggeriert er eine deutlich bessere Filmmusik als man im Film tatsächlich bekommt.

 

Quelle für die oben genannten Basisinformationen: ofdb (Stand: 19.7.2015)

 

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