Hobgoblins

Originaltitel: Hobgoblins

Land:             USA

Jahr:              1988

FSK:               18

 

Spaß:       3 von 5                Niveau:          0 von 5

 

Trash:      4 von 5                Gewalt:          2 von 5

 

Der Nachtwächter eines Filmstudios hat einen jungen Assistenten. Einen Mitarbeiter wie er im Buche steht: er ist stinkfaul, hört die ganze Zeit Musik statt aufzupassen, tut nicht was man ihm sagt und strohdumm ist er auch noch. Insbesondere die letzten beiden Punkte wirken sich sehr schnell zu seinen Ungunsten aus, denn er geht trotz mehrfacher Ermahnung in den Tresorraum. Dort steht er plötzlich auf einer Bühne, singt einen kurzen Rocksong, fällt von besagter Bühne und ist tot.

Der nächste jugendliche Assistent macht einen etwas höher motivierten Eindruck. Gleich an seinem zweiten Arbeitstag schaut aber ein Verbrecher vorbei und nimmt den Nachtwächter als Geisel. Der Assistent rettet ihn und verfolgt anschließend den fliehenden Gangster. Wohin? Natürlich! In den Tresorraum. Es folgen einige verschwommene Szenen und ein paar billige Gremlins (oder so was in der Art).

Nun fühlt sich auch der Nachtwächter doch endlich mal bemüßigt seine Geschichte zu erzählen. Vor dreißig Jahren landeten Außerirdische nachts im Filmstudio als er gerade Wache hielt. Diese Hobgoblins waren scheinbar ziemlich cool drauf, weil sie jedem erst einmal das vorspielten, was er sich am meisten wünschte. Die Intention dahin war allerdings wenig nobel, sondern zielte primär auf den Tod des Entsprechenden. Irgendwie hat er sie schließlich in den Tresor des Filmstudios eingesperrt und die nächsten dreißig Jahre damit verbracht sie zu bewachen. Nun ist es am Nachtwächterassistent die Welt zu retten und zwar noch vor Sonnenaufgang, denn sonst ist alles aus. Warum weiß ich auch nicht, aber es ist halt so.

Die Hobgoblins tauchen natürlich zuerst bei seinen Freunden auf, die gerade im Wohnzimmer tanzen. Man prügelt sich schließlich etwas mit den außerirdischen Monstern und erstmal scheint alles in Ordnung. Wie so oft leiht sich einer seiner Kumpels gleich im Anschluss das Telefon und ruft bei einer Sexhotline an. Doch dieses Mal ist etwas anders. Die Dame am anderen Ende der Leitung sagt, dass er aufhören soll sein Geld (oder das seines Freundes) durch Anrufe zu verschwenden und lieber zu ihr rauskommen soll. Vor der Tür steht eine nuttige 80er-Jahre-Ische, die sofort mit ihm ins schlafen will. Dazu müssen sie aber erst zu einer Klippe fahren. Man kann sich denken was passiert (auch wenn man vermutlich kaum erahnen kann wie schlecht es ist). Jedenfalls kommt der Nachtwächterassistent gerade noch rechtzeitig, um dem Hobgoblin eine zu verpassen, worauf die Phantasiefrau verschwindet.

Als nächstes ist dann die Freundin des Nachtwächterassistent verschwunden. Die ist zu einem Nachtclub gefahren um sich dort auszuziehen. Also bricht die komplette Crew auf, um sie zu retten beziehungsweise ihr beim Striptease zuzusehen. Früher oder später kommt es dann zu einer wilden Schlägerei in der Bar, Handgranaten fliegen durch den Raum und so manches mehr bis alle Hobgoblins tot und die Phantasiebilder verschwunden sind.

Als nächstes fahren die vier Überlebenden wieder ins Filmstudio. Die Hobgoblins sitzen dabei auf dem Rücksitz. Kaum angekommen erlebt der Nachtwächterassistent eine Halluzination, die ihn beinahe erschießt. Zum Glück erschießt der Nachtwächter den entsprechenden Hobgoblin vorher. Die Hobgoblins verschwinden nun aus irgendeinem Grund wieder im Keller und der Nachtwächter sprengt das Haus in die Luft.

 

Gefunden habe ich den Film durch einen Blick in die list of movies considered the worst ever der englischen Wikipedia. Diese erbärmliche Imitation von Critters und hat es wahrlich verdient dort aufzutauchen. Sagenhaft was es alles schafft als Film produziert zu werden. Es fällt wirklich schwer in Worte zu fassen, was man da zu sehen kriegt.

 

 

Quelle für die oben genannten Basisinformationen: wikipedia/de (Stand: 1.3. 2016)

 

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