Zaat

Originaltitel: Zaat

Land:             USA

Jahr:              1972

FSK:               unbekannt

 

Spaß:       0 von 5                Niveau:          0 von 5

 

Trash:      5 von 5                Gewalt:          2 von 5

 

Ein verrückter Wissenschaftler, um genau zu sein natürlich ein verrückter Nazi-Wissenschaftler, ist ein wahrer Fischfanatiker. Darum ist sein größter Traum eine neue Rasse von Unterwasserlebewesen zu schaffen, die die Welt beherrschen sollen. Mit Hilfe eines radioaktiven Serums mutiert er zunächst sich selbst in einen laufenden Fisch (auch wenn dieser Fisch-Mensch-Hybrid für mich eher nach einem Reptil aussieht). Erstmal muss er nun die klassische Aufgabe eines jeden verrückten Wissenschaftlers erfüllen: Rache nehmen. Dafür lockt er als erste Maßnahme der Rache und Weltherrschaftsergreifung mit irgendeinem Lockstoffspray Froschwelse (klingt im englischen cooler: walking catfisch) an Land. Die sind zwar nervig, es erschließt sich jedoch nicht so ganz was das bringen soll. Der nächste Schritt der Rache ist dagegen schon deutlich konventioneller: Er bringt die Wissenschaftler um, die über seine Theorien gelacht haben. Sobald die Pflicht erledigt ist, wendet er sich der Küre, der Ausbreitung seiner neuen Fisch-Mensch-Rasse zu. Sein erstes Opfer, eine Camperin im Bikini, nimmt das radioaktive Mutationserum aber nicht so gut auf wie er. In anderen Worten: Sie überlebt es nicht. Also krallt er sich die nächste Blondine. Das ist eine Wissenschaftlerin, die ohnehin gerade dabei ist sein Geheimnis zu lüften. Er kann ihr zwar noch das Serum injizieren, wird dann aber doch noch aufgehalten und angeschossen ins Meer getrieben. Die Wissenschaftlerin, die der Transformation im Fischverwandlungsbecken so gerade noch entgangen ist, hat aber scheinbar doch geistig einen kleinen Schaden vom Serum getragen. Und so folgt sie ihm ins Meer, womit der Film endlich zu Ende ist.

Die englischsprachige Wikipedia führt Zaat in der Liste der als den schlechtesten angesehenen Filme. Diese Liste ist sicherlich eine sehr umstrittene und viele Filme wurden für diese Ehre schon diskutiert. Viele Filme haben es auch verdient in diesem Kontext genannt zu werden. Ob Zaat wirklich der schlechteste Film aller Zeit ist, das weiß ich nicht und ich will mich da auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Aber eines denke ich ist unstrittig: Zaat verdient es definitiv in diesem Kontext genannt zu werden. Ich bin wirklich ein Freund schlechter Filme, aber diesen Film habe selbst ich kaum ertragen. Die Schauspieler, die Requistien und Masken, das Drehbuch. All das war nicht gut, aber das macht es noch nicht unerträglich. Was einen schlichtweg an Langeweile verzweifeln lässt, dass sind die schier endlosen Längen die diesen Film durchziehen. Szenen in denen so gut wie nichts passiert, die für die Geschichte völlig irrelevant und einfach nur nutzlos sind. Solche Längen im Film sind ein klassischen Problem von Amateurfilmen, aber selbst aus diesem Metier kenne ich kein Beispiel bei dem so furchtbare Längen auftreten. Und das ist das Problem: Ein unglaublich schlechter Film – was ja an sich eine feine Sache wäre – aber dabei kaum anzusehen, weil es einfach zu langweilig ist.

 

Links zum Thema

 

Bei Ansehen des Trailers kann man schon eines vom Film erahnen, auch wenn die unerträglichen Längen dabei kaum zur Geltung kommen.

 

Quelle für die oben genannten Basisinformationen: ofdb (Stand: 13.8.2014)

 

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